Kugel
Keine vertikalen Wände, kein definierter Boden und scheinbar unendlich viel Oberfläche und Raum. Form, Materialität und Klang des stillgelegten Kugelgasbehälters verlangen einen bewussten Umgang, als beträte man ein seltsames Instrument, das es erst zu verstehen und spielen zu lernen gilt.
Wer sich in der Kugel entfalten will, muss ihre Regeln kennenlernen, ihre Physik erforschen und mit ihr üben.

Künstler:innen, Musiker:innen und Architekt:innen werden eingeladen, experimentelle räumliche und akustische Interventionen zu realisieren. Die Einladung gilt der Auseinandersetzung mit der Kugel selbst als Raumkörper, Resonanzraum und Instrument.
Die Kugel stellt nicht zuletzt die Architektur auf die Probe: Normalerweise entwirft man ein Gebäude für eine bestimmte Nutzung. Hier ist es umgekehrt – die Architektur ist schon da, und wir müssen herausfinden, welche Nutzung zu ihr passt. Oder einfach formuliert: Was will dieser Raum von uns?
Die Kugel kann auf Vereinbarung besichtigt werden.
Programm
coming soon.